Schlagkräftige Truppe: Black Panthers


 

Was ist

 

Inlinehockey?

 

 

Inlinehockey ist eine der boomenden Sportarten der letzten Jahre und ist mit den „Black Panthers“ seit über zehn Jahren auch im Landkreis Vechta vertreten. Diese Sportart ist zum einen eine Weiterentwicklung vom klassischen Rollhockey (hier wurde jedoch noch mit Rollschuhen gespielt) und zum anderen galt es lange Zeit als „SommerEishockey“, mit deren Hilfe sich die Eishockeyprofis in den Sommermonaten fit gehalten haben. Als besondere Version des Inlinehockey wird für die Sportart auch die Bezeichnung Inline-Skaterhockey benutzt. Dabei werden die Begriffe von den Rollsportverbänden wie folgt unterschieden: Inlinehockey wird mit einem speziellem Puck gespielt, während beim Inline-Skaterhockey ein Ball als Spielgerät dient.

 

Die Bezeichnung „Inlinehockey“ wird jedoch auch als Oberbegriff für alle Hockeyvarianten genutzt, bei denen die Spieler Inlineskates tragen. Inline-Skaterhockey wird seit 1986 organisiert durchgeführt. Die Sportart ist Mitglied des „Deutschen Olympischen Sportbundes“. Hatte man anfänglich den Sport noch auf Hinterhöfen und Straßen ausgeübt (als Spielgerät diente meist ein Tennisball), wurde die Sportart immer intensiver und professioneller betrieben und hat sich zu einem ganzjährigem Leistungssport entwickelt. Die Teams trainieren jetzt mehrmals die Woche in Turnhallen, Rollbahnen oder Eisstadien. Es gibt eine 1. und 2. Bundesliga, Regionalligen, Landesligen usw. Die deutsche Herren-Nationalmannschaft hat bereits 10 Gold-, 5 Silber- und 2 Bronzemedaillien gewonnen. Die Junioren-Nationalmannschaft ist mit 13 Gold- und 4 Silbermedaillien sogar noch erfolgreicher.

 

In nur wenigen Sportarten muss man ein so Allround-Athlet sein wie im Inline-Skaterhockey. Ein Spieler muss gleichzeitig mehrere Dinge beherrschen und im Blick haben. Er muss ein fähiger Skater sein, dabei Ballgefühl besitzen und über eine gute Schusstechnik verfügen. Außerdem muss er topfit sein, denn Inlinehockey ist eine sehr schnelle und intensive Sportart, in der man über Ausdauer, die nötige Spritzigkeit und über körperliche Kraft verfügen muss. Zusätzlich sollte man teamfähig sein, denn Inlinehockey ist schließlich ein Mannschaftssport. Man kann also sagen, dass Inlinehockey eine Allround-Sportart darstellt, in der man auf vielen Gebieten Fähigkeiten benötigt und diese noch weiter ausbauen kann.

 

           Warum Inlinehockey?

  • Gesundheit und Fitness
  • Beweglichkeit und Ausdauer
  • Durchsetzungsvermögen
  • Teamfähigkeit
  • Koordinationsvermögen (Hand – Auge) 
  • Geschicklichkeit
  • Balancegefühl

Black Panthers Vechta starten beim internationalen Turnier in Hannover!
 
Verstärkt durch Spieler des Bundesligateams der Bissendorfer Panther sowie der Hannover Hurricanez konnten die Black Panthers Vechta den 4. Platz beim New Year´s Cup der Empelde Maddogs erreichen. Dabei gelang unter anderem ein Sieg gegen den Vorjahressieger Winschoten Streethawks aus den Niederlanden. Der 4. Platz am Ende der Hauptrunde bedeutete gleichzeitig die Teilnahme am Halbfinale. In einem hart umkämpften Spiel ließ sich die Heimmannschaft der Maddogs die Chance auf den Turniersieg jedoch nicht nehmen. Im 2. Halbfinale setzten sich die Red Eagles Hannover knapp gegen die Streethawks aus Winschoten durch. Sieger des Turniers wurden das erste Mal überhaupt die Jungs aus Empelde. Für die Panthers blieb der bereits erwähnte 4. Platz.
 
Endplatzierung:
1. TuS Empelde Maddogs I
2. Red Eagles Hannover
3. Winschoten Streethawks
4. Black Panthers Vechta
5. Red Devils Berlin
6. MTV Engelbostel Devils
7. TuS Empelde Maddogs II
 
Copyright Bild: Steffi Rathje

 

Neue Trainingshalle

 

Der Einsatz von Sven Döding hat sich gelohnt:

Ab sofort verfügt die Inline-Abteilung über eine neue Trainingshalle. Jeweils am Sonntag von 16 - 18 Uhr steht uns die Sporthalle der Geschwister-Scholl-Oberschule in Vechta zur Verfügung. 



 

Wie aus Tiger und Devils die Black Panthers wurden

 

von Sven Döding

Die Black Panthers wurden 2003 aus den Street Tigers aus Vechta und den Bankkamp Devils aus Goldenstedt gegründet. Daher fangen wir erst einmal bei der Historie dieser beiden Teams an. 

 

Historie der Street Tigers

 

Im Jahr 1997 fingen 6 Freunde aus einer Laune heraus an, sich ihre Inliner unterzuschnallen, ihre Eishockeyschläger zu packen um Inlinehockey mit einem Tennisball auf zwei selbst gebastelten Holztoren zu spielen. Anfangs spielten sie noch auf einer Straße oder auf Hofeinfahrten. Diese sechs Freunde waren zwischen acht und elf Jahren alt. Sie trafen sich immer regelmäßiger zum Hockey zocken, bis sie schließlich fast jeden Tag, diese vielseitige Sportart ausübten. Nach einigen Monaten beschlossen die Freunde ein Team zu gründen, auf Turniere zu gehen und gegen andere Mannschaften zu spielen.

 

Die Mannschaft

So entstanden im Jahre 1998 die „Niedersachsen Street Tigers“. Die Mannschaft kaufte sich nach und nach professionelle Ausrüstungen, Inliner und Mannschaftstrikots. Es standen die ersten Freundschaftsspiele und kleine Turniere an, bei welchen die Mannschaft mit technischer und kämpferischer Klasse glänzte und ihre Gegner deklassierte. Aus dieser Euphorie heraus meldeten sich die „Niedersachsen Street Tigers“ beim „Deutschen Inline Verband“ an, um an einem offiziellem Ligaspielbetrieb und offiziellen Turnieren teilnehmen zu können.

 

Erste Meisterschaften 

1999 starteten die Street Tigers in der Regionalliga Junioren Nord/West.

In der ersten Saison ihrer Ligazugehörigkeit wurden sie dann sogar Regionalliga-Sieger.

Sie qualifizierten sich für die Deutsche Inlinehockey Meisterschaft und den Deutschen Inlinehockeypokal der Junioren, konnten aber aus finanziellen Gründen nicht antreten. Dennoch schienen die Street Tigers auf einem sehr guten Weg zu sein und eine viel versprechende Zukunft zu haben. Doch dann die Schockmeldung: Der D.I.V (Deutscher Inline Verband) löste sich im Jahre 2000 auf, weil der Verband angeblich Mitgliedsbeiträge veruntreut hatte.

 

Ende der Blütezeit 

2001 waren die Street Tigers schließlich Geschichte, einige Teammitglieder zerstritten sich, einige kamen nicht mehr zum Training. Dies geschah, weil offenbar der Anreiz einer Liga fehlte und regelmäßige Turnierteilnahmen nicht mehr möglich waren. Die übrig gebliebenen "Street Tigers" schlossen sich mit einem Nachbarteam den „Bankkamp Devils“ aus Goldenstedt zusammen, mit denen sie gelegentlich zusammen trainierten.

 

Die wichtigsten Erfolge der Street Tigers:

 

 -     Dammer Meister 1999    Auszeichnungen  (Die Gegner waren wesentlich älter als die Spieler der Street Tigers)

 

 -     Itzehoe Meister 1999 (D.I.V.-Turnier)    

 

Auszeichnungen

 

 -     Regionalligasieger 1999 (D.I.V.)

 

 -     4. Platz in Lüneburg 1999 (D.I.V.-Turnier)

 (Leider hatten die Street Tigers als einzige Mannschaft keinen Auswechselspieler, sonst wäre deutlich mehr drin gewesen.   

 Einer der Gegner wurde später sogar deutscher Vizemeister der Junioren) 

 

-     Vizemeister in Osnabrück 1999 (D.I.V. Turnier)

(Den Street Tigers fehlten zwei wichtige Spieler und hatten damit wieder keinen Auswechselspieler) 

 

Historie der Bankkamp Devils

 

Es schreibt sich das Jahr 1995 als eine Bande aus Goldenstedt eine Sportart machen wollte die übernatürlich und galaktisch ist. Also spielten sie fortan Inlinehockey. Es wurden sich die Inliner geschnappt und Schläger zugelegt um frisch, fromm, fröhlich, frei sich dem Inlinehockey hinzugeben. Da natürlich keine Halle zur Verfügung stand wurde auf einem Parkplatz vom Einkaufzentrum mit einem Tennisball auf zwei selbst gebastelten Holztoren gespielt. Da das Spielen immer mehr Spaß machte wurde fast jeder schöne Tag genutzt um sich richtig auslassen zu können.

 

Die Mannschaft

Im Jahre 1996 waren es dann 8 Freunde im Alter zwischen zehn und vierzig Jahren die 2-3 mal in der Woche zum Inlinehockey knüppeln zusammengekommen sind. Zu dem Training kamen im laufe der Zeit immer wieder neue Leute die auch mal mitgespielt haben, und so hatte man immer ein volles Spielfeld mit schönen Trainingsspielen.

 Da man das Inlinehockey so fantastisch fand, war es natürlich nicht von Vorteil als der Winter einbrach und das Spielen auf dem Parkplatz nicht mehr richtig möglich war. Um aber nicht darauf zu verzichten haben wir uns die Schlittschuhe geschnappt und auf dem zugefrorenen See Eishockey gespielt.

 

Erste Meisterschaften

Weil man jetzt mehr wollte und für mehr bereit war, hat man sich eine professionelle Ausrüstung und Mannschaftstrikots zugelegt um gegen andere Mannschaften zu spielen. Als jeder von den Stammspielern seine Ausrüstung hatte, wurde Ausschau nach Turnieren gehalten um zu zeigen was man kann.

Im Jahre 1997 haben wir uns dann die "Bankkamp Devils" genannt und so mit einem Mannschaftsnamen trainiert und uns für Turniere vorbereitet. Auf den Turnieren war man immer mit vollem Einzeit dabei und hat gute Ergebnisse erzielt.

 

Ende der Blütezeit 

Im Laufe der Jahre wurden die Spieler aus beruflichen Gründen und durch Umzüge immer weniger, sodass im Jahre 2001 nur noch 5 Stammspieler zur Verfügung standen. Aus diesem Grund konnte nicht mehr richtig trainiert werden und die Teilnahme an Turnieren war damit auch nicht mehr gegeben. Die noch vorhandenen Spieler von den "Bankkamp Devils" wollten natürlich das Inlinehockey nicht aufgeben und haben sich mit den "Street Tigers" aus Vechta zusammengeschlossen umso noch zusammen zu trainieren.

 

 Die wichtigsten Erfolge der Bankkamp Devils:

 

        -    1. Platz beim Turnier in Vechta 1997 

        -    29. Platz beim "Brux Streethockey Cup" in Neuss 1998    Auszeichnung

             (Das war das größte Turnier in Deutschland mit 48 Mannschaften, wir hatten aber keinen Torwart) 

        -    5. Platz beim Turnier in Bremen 1999 

        -    1. Platz bei der Inline-Ralley in Vechta    Auszeichnung 

        -    2. Platz beim Turnier in Bremen 2000 

 

 Historie der Black Panthers

 

Aufgrund der Auflösung der Mannschaften "Street Tigers" und "Bankkamp Devils" haben sich die übrig gebliebenen Spieler beider Mannschaften im Jahr 2003 unter einem neuen Namen zusammengeschlossen um weiter Inlinehockey zu spielen und sie nannten sich von nun an „Pink Panthers“ und spielten in der Inlinehalle bei dem Schulzentrum Vechta Süd.

 

Die Mannschaft

Mit dem neuen Team und den Pink Panters Mannschaftstrikots wurde jetzt trainiert um auf Turniere zu gehen und an einer Liga teilzunehmen. Doch sie wurden immer wieder zurückgeworfen, wegen beruflichen Tätigkeiten und deren damit verbundenen Umzügen verloren sie wieder Spieler.

 

Der Neubeginn

Doch es scheint, als sei die Talsohle durchschritten und das Jahr 2008 ist die Wiederauferstehung eines Teams das nie zurücksteckt und sich nie aufgibt. Aus der Mannschaft ist ein richtiger Verein geworden mit Trainingsplätzen in der Inlinehalle am Schulzentrum Vechta Süd sowie der Unihalle Vechta. Von nun an wird man immer und überall einen Namen hören: "Black Panthers"

 

Meister 2008

Es schreibt sich das Jahr 2008 und wir haben den ersten Meistertitel mit Pokal gewonnen.

In unseren Geschichtsbüchern wird jetzt der Titel "Weser-Ems-Inlinehockeyliga-Meister 2008" stehen.    Auszeichnung

 

Meister 2009

Die Titelverteidigung ist geschafft. Wir können uns auch diese Jahr "Weser-Ems-Inlinehockeyliga-Meister 2009" nennen.

Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt und es geschafft den Titel schon vorzeitig in unsere Reihen zu holen.    Auszeichnung

 

Verbandsliga

Seit dem Jahr 2010 sind die Black Panthers gemeinsam mit den Fighting Farmers Rehden in der Verbandsliga als SG Black Panthers Vechta / Rehden vertreten. Im Jahr 2012 sind nach der Auflösung der Inlinehockey-Abteilung vom RSC Rehden die Spieler der Fighting Farmers zu den Black Panthers zum TOM e.V. Vechta übergewechselt.

 

Nun bist auch du gefragt, denn wir benötigen jeden fähigen Mann für unser Team.

 

                                            Erwecke den Panther in Dir!                                                                                                            



Black Panthers kommen ins Fernsehen!

 

Bei Dreharbeiten zu „Happy Vechta“ begaben sich die Panthers auf ganz dünnes Eis. Der Internet TV Sender heimatLIVE war zu Gast im Pantherkäfig. Mit viel Kreativität und einer Mischung aus Tanz und Comedy zeigten sich die Panthers mal von einer ganz anderen Seite.